PERDIDA - Ein letzter Aufbruch

Lesung Heiner Egge Im Rahmen der aktuellen Ausstellung (M)eine Welt – Fotografien von Walter Mayr liest der Schriftsteller Heiner Egge aus seinem Manuskript „Pérdida – Ein letzter Aufbruch“. Damit verbindet er die klassischen, hart abgezogenen Schwarzweiß-Fotos des Fotografen mit seiner literarischen Welt, führt Leser und Zuhörer auf eine steinige Vulkaninsel ins große, allerdings mit Palmen bestandene Nichts. Es ist die Geschichte eines allein lebenden Mannes, der wenig spricht, aber auf jener Insel im Atlantik einem Menschen begegnet, mit dem er auf Karawane gehen kann. Marikje heißt dieser Mensch, der auch Vogelbunt genannt wird. Pérdida ist spanisch und heißt der Verlust. Aber wenn man den Mut zum endgültigen Aufbruch hat, kann man das Verlorene wiederfinden und zur letzten Heimat machen. Die irdischen Lasten trägt ein geduldiges, verlässliches Kamel.