"Tanze nachts auf wilden Wellen"

Lesung mit Manfred Schlüter Manfred Schlüter legt mit „Tanze nachts auf wilden Wellen“ einen neuen Gedichtband vor – diesmal ohne eigene Illustrationen, dafür aber kongenial vom Verlag mit einem magisch dunkel nachtblauen Umschlag ausgestattet, der in seinem helleren Feld wie in Kupfer gestochene Wellen andeutet, was im Innenteil zu den Überschriften der drei Teile und einem „Abgesang“ noch variiert wird.
Michael Augustin schreibt in seiner „Lyrikkiste“ im Journal für Literatur „Lesart“:
„Der Dichter und Sams – Erfinder Paul Maar hat ihm einst ein feines kollegiales Vorwort zu seinem Kindergedichtband ‚Reime EimeR‘ verpasst. Und als Meister hochgewitzter Gedichte für die Jüngsten ist Manfred Schlüter, der an der Westküste Schleswig-Holsteins als Schriftsteller und Bildkünstler lebt und arbeitet, bekannt wie ein bunter Seehund. Dass er nun, im zarten Alter von 72 Jahren, seinen ersten Gedichtband für Nicht-mehr-Kinder, vulgo für Erwachsene vorlegt, ist ein Glücksfall. Wer seit Jahren Gedichte für Kinder geschrieben hat und schreibt, weiß nur zu gut, dass jede Art von Schwurbelei, hermetischer Abriegelung oder Herablassung, schlicht und einfach Gift ist für das Verhältnis zwischen Sender und Empfänger. Entstanden ist hier ein Band mit Gedichten, in denen ein Weltbürger aus dem Vollen regionaler Natur und Geschichte schöpft. Heimatliteratur im allerbesten Sinne, ohne jeden Anflug von Provinzialitat.“
„Alles zusammen Dichtkunst, die preiswürdig ist… Chapeau!“ (Ulrich Karger, Rezension für das Online-Rezensionenarchiv Büchernachlese, Büchernachlese - Bestenliste 2025).
„Ich bewundere (...) deine nie zu enden scheinende Kreativität und Schaffenskraft und freue mich sehr, dass ich davon etwas abbekomme.“ (Mareike Krügel)